Pressestimmen

Beatrix Petrikowski, BuchAviso.de
"Die Handlung besticht durch einen ausgefeilten und hintergründigen Plot, die Korruption in den Focus rückt. Datengrab ist ein vielschichtiger Kriminalroman erster Sahne, wie ihn sich Leser wünschen: Unterhaltung auf hohem Niveau, wobei die Spannung gerne auch mal durch eine amüsante Einlage, wie die eines Auftritts einer taffen Großmutter, unterbrochen werden darf."

Vollständige Rezension ...

Carsten Janecke, Hellweger Anzeiger

»Der Autor Reinhard Junge zündet nicht nur eine Bombe. (…) Der Autor wirft einen bestechenden, nein, besser: bestechlichen Blick in die durch Filz und Kumpanei engmaschig verwobene Welt der Lokalpolitik. (…) Er baut auch immer Knalleffekte ein, rhetorische Knallfrösche, die er mit dem Brennglas des unbestechlichen Chronisten entzündet. (…) Junge, Junge, dieser Achsenbruch knallt rein!«

Bettina Papenfuß, WDR 5 – ›Westblick liest‹ 

»Ein politischer Krimi voller Spannung. (…) Es ist amüsant, den Pegasus-Leuten dabei zuzuschauen, wie engagiert und unkonventionell sie ermitteln. (…) Und immer schlägt Junge den Bogen zum eigentlichen Thema: Filz und Korruption in einer Kommune, geschmierte Beamte und Politiker, die sich niemand in der Realität wünscht. (…) Alles Fiktion also, aber spannend und vielschichtig erzählt. (…) Es scheint Junge Spaß zu machen, die Leser auf verschiedenen Fährten zu schicken, um irgendwann doch die Kurve zu kriegen und die losen Erzählstränge zu einem logischen Ganzen zusammenzufügen.«

P.S. – Die linke Zürcher Zeitung

»Ein meisterhafter, witziger Krimi; er soll nicht wahr sein, scheint aber doch wahrscheinlich.«

Westfälische Rundschau

 »[…] Doch die Liebe steht in seinen Büchern ja auch nicht im Vordergrund – in erster Linie ist er Krimiautor. Und in diesem Genre zählt Junge zu den Besten. Auch im neuen Buch ist er am Puls der Zeit […], verteilt er seine obligatorischen Rundumschläge gegen Polizei und Justiz und färbt die Story mit dem gewohnten Lokalkolorit ein. 

Hamburger Abendblatt

»Reinhard Junges ›Glatzenschnitt‹ schildert ein tristes Ruhrgebietsmilieu. Rechtsradikalismus, die Vergewaltigung einer Türkin durch Skinheads, die mühsame Aufklärungsarbeit. Im Mittelpunkt steht das Team der Pegasus-Film. Gute Polizeikontakte ermöglichen schnelle Arbeit bei aktuellen Ereignissen, ein TV-Oberer unterstützt die Firma. Im achten Band der Pegasus-Reihe wird Tacheles geredet, rau, aber herzlich ist der Ton, und es gibt auch liebenswerte Menschen inmitten etlicher veritabler Kotzbrocken.«

Prinz

»(...) Das Pegasus-Team stürzt sich auf der Jagd nach der brandheißen Story in eine Kamikaze-Aktion in den Niederlanden. Und Reinhard Junge nutzt die Zeit zu einem Kriminalroman, bei dem Lokalkolorit, Spannungseffekte, Milieu- und Charakterskizzen ausgesprochen süffig gegeneinander ausbalanciert sind.«

Gießener Anzeiger

»Mit ihren Ermittlungen machen sich der wunderbar schluffige Kameramann Klaus-Ulrich Mager und seine Mitstreiterinnen schnell bei allen Beteiligten unbeliebt. Bis zur überraschenden Auflösung ist der Krimi witzig und spannend erzählt.« 

junge Welt

»Der Kriminalroman »Straßenfest« von Reinhard Junge bietet Verschiedenes eine Menge Spannung, Satire und etliche Seitenhiebe gegen die Ellenbogengesellschaft der neunziger Jahre.«

 'ran

»Morde im Altenheim-Milieu. Was verbirgt sich hinter der wohlanständigen Fassade des Dattelner "Toten Kreuzes"? Zivi Kalle wird fündig. Fesselnder Ruhrpott-Krimi.«

WDR 2, Westzeit

» (...) Themen der Recherche sind: Vergewaltigung, Mord und die Auswirkungen der Pflegeversicherung. Die Ermittlungen führen Leser und SOKO zu den schönsten Supermärkten am Nordrand von Castrop-Rauxel. Und über allem schwebt das Gute Deutsche Kreuz. Urteil der Jury: Respektlos geschrieben, witzig, kritisch.«

 Westfälische Rundschau, Sprockhövel

»Mit spitzer Feder und Ironie geschrieben, geben sich seltsame Charaktere ein Stelldichein.« 

WDR

»(…) nicht nur flapsige Sprüche machen die Qualität der ›Niere‹ aus. Ard und Junge beherrschen auch die Kunst, durch Verflechtung von ganz unterschiedlichen Handlungssträngen Spannung zu erzeugen (…) Ob Wohnungsbauspekulanten in Bochum oder Stadtplaner im Ruhrgebiet überhaupt – in kleinen Randbemerkungen gießen die beiden Hohn und Spott über solche Erscheinungen.«

Der Evangelische Buchberater

»Ein aktuelles und sozialkritisches Buch über ein Thema abseits der ausgetretenen Pfade des klassischen Kriminalromans. Empfehlenswert.«

Usedom Kurier

»Sie sind amüsant zu lesen, die mit Sorgfalt im Detail und boshaftem Sarkasmus beschriebenen Tücken im Alltag der Protagonisten, ihre Irrtümer und Fehlschläge, Launen und Verwicklungen. … Ard und Junge … bringen die spannend und unterhaltsam erzählte Geschichte nicht ohne den erhofften Überraschungseffekt zu Ende. «

Deutsche Welle

»In der Geschichte um den Mord am Umweltminister und seiner Geliebten tauchen Nebenhandlungen auf, die an reale Attentate in Politik und Wirtschaft erinnern. Und die Lösung, die Ard und Junge in ihrem Krimi präsentieren, wirft erschreckende Visionen eines Staates im Staate auf.«

Ruhr Nachrichten

»Mit knappen, sprachlich und inhaltlich präzisen Dialogen, ironisch, bissig, aber nie bösartig, zeichnen die Autoren das Verhalten von Menschen in einer fiktiven politischen Landschaft nach.«

Recklinghäuser Zeitung

»…in Sachen ›Mord und Totschlag‹ sind Leo P. Ard und Reinhard Junge gerade in hiesigen Gefilden anerkannte Experten.«